Assetklasse mit Zukunftspotenzial:

Sozialimmobilien.

Lange Zeit galten Spezialimmobilien im Pflege- und Betreuungssektor unter Anlegern als Randerscheinungen. Seit einigen Jahren aber werden sie immer mehr zu Investors Liebling.

Auch bei der LBImmoWert ist diese Assetklasse schon lange im Fokus. Wir kennen den Markt der sozialen Betreiberimmobilie bis auf die regionale Ebene. Unsere Researcher und HypZert-zertifizierten Gutachter haben einen guten Überblick über verschiedenste Pflegekonzepte sowie Betreiber und verfügen über langjährige Erfahrungen mit unterschiedlichen Marktzyklen. Dank dieser Expertise sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner in allen Punkten der Bewertung einer Sozialimmobilie. Auf dieses Wissen vertrauen auch bereits zwei große Finanzierungsinstitute, die zahlreiche Häuser in ihrem Portfolio haben und bereits langfristig mit uns arbeiten.

  • Wie sieht die Assetklasse der Sozialimmobilien aus?
    Sozialimmobilien sind klassische Betreiberimmobilien. Die Bandbreite der hier zusammengefassten Gesundheits- und Pflegeimmobilien reicht von Pflegeheimen, Betreuungseinrichtungen über Reha-Kliniken und Gemeinschaftseinrichtungen bis hin zu Krankenhäusern, Fachkliniken und medizinischen Versorgungszentren. Pflegeheime nehmen innerhalb der Assetklasse aufgrund der vielen gesetzlichen Vorgaben (verschiedene Landesheimgesetze, Heimmindestbauverordnung etc.) eine Sonderstellung ein. Bei Investoren haben Sozialimmobilien dennoch gute Chancen – immerhin 6% des jährlichen Gesamttransaktionsvolumens im Bereich Gewerbeimmobilien entfallen auf diese Assetklasse.

  • Welche Zukunft hat die Assetklasse Sozialimmobilien?
    Bereits heute sind in Deutschland, fast 3,5 Mio. Menschen pflegebedürftig, gut ein Viertel von ihnen wird in Pflegeeinrichtungen betreut. Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung legen nahe, dass die Nachfrage nach stationärer Pflege in den kommenden Jahren deutlich zunehmen wird. Ein Grund dafür ist die steigende Lebenserwartung, zum anderen verändert sich die Gesellschaft. Aufgrund veränderter häuslicher Strukturen (mehr Singlehaushalte, mehr Mobilität) rückt die häusliche Pflege zunehmend in den Hintergrund, d.h. die Pflege durch professionelle Marktakteure in stationären Einrichtungen sowie ambulanten Betreuungseinrichtungen nimmt zu. Auch neue Betreuungsgesetze und erweiterte gesetzliche Vorgaben zu Bau und Ausstattung werden die Pflegestrukturen verändern und neue Bauprojekte begünstigen.

  • Die Bewertung einer Pflegeimmobilie durch die LBImmoWert.
    Unsere Gutachter haben in den vergangenen 5 Jahren jährlich an die 130 Sozialimmobilien bewertet. Der Marktwert der jährlich von uns begutachteten Sozialimmobilien liegt bei rund 1 Mrd. EUR. Das hauseigene Research Team unterstützt diese Bewertungen mit wertvollem Knowhow sowie speziellen Themenstudien, die eine solide Datengrundlage für die Beurteilung der Marktlage und die Qualität des jeweiligen Bewertungsobjektes im Verhältnis zum Wettbewerb garantieren. Auf dieser Basis ist auch die Bewertung Ihrer Sozialimmobilie in besten Händen.

Wie wird der Wert einer Sozialimmobilie ermittelt?

Pflege- und Gesundheitsimmobilien gelten als Renditeobjekte und werden daher nach dem Ertragswertverfahren bewertet. Hierfür sind bewertungsrelevante Sozialgesetze, Verordnungen und spezifische Kennziffern von den Gutachtern der LBImmoWert zu berücksichtigen.

Was sind die Risiken der Assetklasse Pflegeimmobilien?

Obwohl bekannt ist, dass der Bedarf an Sozial- und Gesundheitsimmobilien steigen wird, ist eine konkrete Bedarfsplanung aber in aller Regel schwierig. Auch ist schwer zu prognostizieren, inwieweit zukünftige Gesetzesänderungen, eine mögliche Neudefinition der Pflegegrade und ihrer Bezuschussung oder auch neue Bauvorschriften den wirtschaftlichen Erfolg eines Projekts beeinflussen werden. Dazu kommen im laufenden Betrieb die allgemeinen Risiken einer Betreiberimmobilie. Wie Betreiberimmobilien sind auch Pflegeimmobilien abhängig vom erfolgreichen Wirtschaften des Betreibers. Fachkräftemangel, schlechte Auslastung, Modernisierungsstau oder gar eine drohende Insolvenz des Betreibers erhöhen das Anlagerisiko. Auch regionale Unterschiede müssen bei der Risikoabwägung und der Bewertung einer Pflegeimmobilie berücksichtig werden.

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