Mit Nachhaltigkeit

den Immobilienwert steigern.

Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr Bedeutung bei der Bewertung von Immobilien. Neben der öffentlichen Wahrnehmung des Themas spielen auch regulatorische Vorgaben eine wachsende Rolle.

Daher suchen Investoren und Bauherren ebenso wie Gewerbemieter zunehmend nach nachhaltigen Immobilien. Die Nachhaltigkeitszertifizierung von Neu- und auch Bestandsbauten ist ein wichtiges Thema, das auf die Wertentwicklung einer Immobilie großen Einfluss hat. Wir beraten Sie und zeigen Ihnen auf, inwieweit das Thema Nachhaltigkeit Einfluss auf den Wert Ihrer Gewerbeimmobilie hat.

  • Warum die Nachfrage nach nachhaltigen Gewerbeimmobilien steigt.
    Nachhaltiges Bauen berücksichtigt die drei Grundwerte der Nachhaltigkeit, die ESG-Kriterien (Environment Social Governance). Sie zielen auf ökologische, ökonomische sowie soziale Aspekte eines Projekts ab. Bei Bauvorhaben werden im Zuge einer darauf basierenden Nachhaltigkeitszertifizierung unter anderem Standortfaktoren, der Ablauf von Prozessen und nicht zuletzt auch die technische Qualität des Bauvorhabens berücksichtigt. Erfüllt ein Bau die anspruchsvollen Vorgaben, kann er entsprechend zertifiziert werden. Für viele Immobiliengesellschaften und Fondsmanager ist dieses Label ein immer wichtigeres Kriterium, trägt es doch in wachsendem Maße zur Wertentwicklung und damit zur Rendite einer Immobilie bei. Das Angebot nachhaltiger Immobilien wächst stetig: 2019 war bereits jeder zehnte Quadratmeter Bürofläche in Deutschland zertifiziert, weitere Zuwächse sind zu erwarten.

  • Green Building - mehr als „grün“ und energieeffizient. Eine nachhaltige Immobilie muss weitaus mehr als nur „ökologisch“ sein. Wie umfangreich die zu erfüllenden Kriterienkataloge sind, zeigen internationale Zertifizierungen wie die britische, international gültige BREEAM-Zertifizierung, die nordamerikanische LEED und besonders auch das seit 2009 auf dem deutschen Immobilienmarkt etablierte und ganzheitlich ausgelegte DGNB-Zertifikat, das Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen. Ein weitreichender Ansatz, den auch das BNB - Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude des Bundesbauministeriums verfolgt und damit die Bewertung der Nachhaltigkeit bei Gewerbe- und Verwaltungsimmobilien nachvollziehbar macht.

  • Warum gerade beim Thema Nachhaltigkeit das Expertenwissen unserer Gutachter zählt.
    Unsere zertifizierten Gutachter wissen um die zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit für den Immobiliensektor. Ausgewählte Nachhaltigkeitsaspekte haben entscheidenden Einfluss auf die Wertentwicklung, die Nutzerakzeptanz sowie das langfristige Marktpotenzial einer Immobilie. Sie fließen daher immer in unsere Wertermittlungsgutachten ein. Wir berücksichtigen die technische Qualität ebenso wie die Qualität der Gestaltung, der Funktionalität sowie der Bauökologie. Darüber hinaus bewerten wir neben den Standortmerkmalen auch die sozialen und ökonomischen Aspekte einer Immobilie. Auch Prozessqualität und Mobilitätsinfrastruktur spielen hier eine Rolle. Um die Entwicklung der aktuellen Nachhaltigkeitsdiskussion und neue wissenschaftliche, technologische sowie auch regulatorische Anforderungen mit abzubilden, entwickeln wir unseren Kriterienkatalog laufend weiter.

Was entscheidet über die Nachhaltigkeit einer Gewerbeimmobilie?

Neben baulichen und energetischen Voraussetzungen entscheiden vor allem Zukunftsfähigkeit und auch Weiterentwicklungspotenzial über die Nachhaltigkeit einer Immobilie. Diese nachhaltigkeitsrelevanten Merkmale fließen in die ganzheitliche Bewertung einer Immobilie mit ein.

Lässt sich Nachhaltigkeit messen?

Um die Nachhaltigkeit eines Objektes bewerten zu können, haben unsere Gutachter in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) die VÖB Immobilienanalyse VIA entwickelt. Mithilfe dieses Tools erstellen wir ein Chance-Risiko-Profil und bewerten die Immobilie im Hinblick auf Markt, Standort, Objekt und Cashflow. Das so erhaltene Profil wird in den sogenannten Nachhaltigkeitstacho übertragen. Die Tachoskala reicht dabei von +1,0 für „hoch nachhaltig“ bis -1,0 für „nicht nachhaltig“.

Warum die Nachhaltigkeitsziele der EU auch über die Zukunft der Gewerbeimmobilien entscheiden.

Seit Ende 2019 ist es beschlossene Sache: Ein EU-weites Klassifikationssystem wird in Zukunft europaweit die Bewertung der Nachhaltigkeit von Wirtschaftsunternehmen auf eine fest definierte Basis stellen und die ESG-Kriterien auch für die Finanzwirtschaft verbindlich machen. Bis Ende 2022 soll diese Taxonomie für alle mit dem umweltpolitischen Zielen der EU verbundenen Bereiche festgelegt sein und damit insbesondere Investoren Auskunft darüber geben, ob eine Immobilie nachhaltig im Sinne der ESG-Kriterien, also energiesparend und ressourceneffizient, ist.

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